Machen Sie Ihre nächste Reise nach Marseille zu einem unvergesslichen Erlebnis

Die Stadt von Olympique de Marseille, des Pastis, des Pétanque, der Seife, der Felsbuchten und der Entspannung. In Massalia oder Marseille werden Sie sich wie ein König in einem Schloss fühlen – der Blick von der Stadt aufs Meer ist einfach nur spektakulär. Die herrliche Aussicht vom oberen Ende der Treppe des Bahnhofs Saint-Charles vermittelt Ihnen einen ersten Eindruck von dieser multikulturellen Stadt.

Die Staycity Aparthotels befinden sich im berühmten Stadtteil Belsunce:
„Belsunce ist das Juwel in der Krone von Marseille, versteckt zwischen dem Bahnhof und dem alten Hafen“ – so lautet der Text von Bougas, einem Rapper aus Marseille, der mit seinem Song Belsunce Breakdown seinem Viertel Tribut zollt. Hier finden Sie La Compagnie, eine Kunst- und Kulturstätte mit vielen interessanten Veranstaltungen und Ausstellungen. Das Angebot umfasst unter anderem Workshops mit ortsansässigen Künstlern für alle Altersgruppen, Audio-Workshops für Kinder während der Schulferien sowie einen traditionellen Foto-Workshop für Erwachsene.

Auf dem Weg nach Saint-Charles und weiter in Richtung Norden kommen Sie zu der Friche Belle de Mai: einem weitläufigen und vielfältigen Komplex, der einst die legendären Zigarettenfabriken von Gitanes beherbergte! Hier gibt es zahlreiche kreative Unternehmen, darunter Radio-Aufnahmestudios, Verlage, Ausstellungen, Konzerthallen, Auditorien, Büchercafés und natürlich Restaurants. Jeden Mittwoch verwandelt sich der Außenbereich in der Friche in einen großen Sportplatz für Skateboarding, Tischtennis, Fußball und Tanz – alles ganz auf Kinder ausgerichtet. Weitere Informationen über Veranstaltungen in der Friche finden Sie hier.

Nicht weit von der Belle de Mai entfernt befindet sich die Cantine du Midi: eine freiwillige Laufküche, in der jeden Morgen ein neues Team die Mahlzeiten für den Tag zubereitet. Vorspeise, Hauptgericht, Dessert und Kaffee, zubereitet aus saisonalen Zutaten für nur 7 €! Das Essen wird hier auf einem großen Holztisch serviert – der perfekte Ort für ein zwangloses und unkonventionelles Mittagessen. Jeden Dienstag sind alle Nicht-Einheimischen eingeladen, an Workshops teilzunehmen, die unter dem Motto „Cantine des Langues“ (Kantine der Sprachen) laufen.

Das Kino le Gyptis trägt den gleichen Namen wie die ursprüngliche Stadt Marseille und befindet sich nur einen Katzensprung von der Friche entfernt. Für Studenten und Kinder kostet der Eintritt an jedem ersten Sonntag im Monat nur 2,50 €. In diesem Arthouse-Kino werden ebenso Arthouse-Filme wie die großen Blockbuster gezeigt.

Es gibt zwei U-Bahnlinien, drei Straßenbahnlinien und zahlreiche Busse, die in Marseille verkehren. Der Bus 45, den man vom Prado-Kreisverkehr aus nehmen kann, führt zu den felsigen Buchten über Marseilleveyre, vorbei am Viertel Saint-Anne, wo Sie die berühmte Cité radieuse von Le Corbusier besichtigen können.

Marseille lässt sich auch wunderbar zu Fuß erkunden, da alles gut erreichbar und das Wetter normalerweise warm und trocken ist. Nur ein paar Minuten zu Fuß von La Canebière entfernt befindet sich beispielsweise das Grand Hôtel du Louvre und de la Paix (jetzt C & A). Dies war das erste Kino von Marseille, in dem die Brüder Lumière ihre Filme zeigten.

Vom alten Hafen bis zum Palais Longchamp offenbart Ihnen La Canebière die ganze Vielfalt dieser Stadt. Noailles oder der „Bauch von Marseille“ ist ein beliebtes Viertel, wo es einst alte Markthallen gab und das mit seinem täglich stattfindenden Markt auch heute noch sehr lebendig ist.

Pizza Charly, 24 rue des Feuillants, ist die beste Pizzeria in der Gegend. Dieses Restaurant ist der perfekte Ort für Pizzaliebhaber, die hier durchgängig bis 23:00 Uhr mit Pizzastücken für nur 1 € verwöhnt werden.

Von der Place des Réformés, vor der Kirche des Réformés (oder auch Eglise Saint-Vincent-de-Paul) gelangen Sie über die von Blumen gesäumte rue Adolphe Thiers zur La Plaine.

Marseille hat eine sehr aktive, freiwillige Gemeinschaft, in der es nicht ungewöhnlich ist, eine Abonnementgebühr für eine Bar oder einen kulturellen Ort zu zahlen: Keine Panik – es sind nur ein paar Euro, aber für diese Unternehmen geht es um die Existenz! Ein gutes Beispiel ist das Videodrome 2, ein Videoclub, in dem DVDs in einem kleinen Raum mit 50 Plätzen ausgeliehen und angesehen werden können. Diese werden oft in ihrem ursprünglichen Format gezeigt. Es gibt auch eine Bar mit einem kleinen Restaurant, das abends geöffnet ist. Hier werden Tapas und eine Tagessuppe aus lokalen Zutaten serviert. Es gibt ebenfalls eine große Terrasse, wo Sie ein kühles Bier genießen können. Mittwochs und samstags sowie während der Schulferien finden hier Jugendworkshops statt.

Wenn Sie Lust auf ein Picknick haben, gehen Sie in die Bäckerei Le Bar à Pain, wo Sie Kuchen oder ein frisches Sandwich genießen können. Das köstliche Bio-Brot dort wird nach traditionellen Methoden gebacken und ist auch als glutenfreie Variante erhältlich.

La Boîte à Sardine ist ein Restaurant, in dem die Gäste den Seeigel von Saint-Pierre und andere Meeresfische genießen können. Das Restaurant wird von Fabien Rugi geführt, einem echten Fischhändler, der nur mit den einheimischen Fischern handelt und sein Restaurant in einem sehr ursprünglichen Stil gestaltet hat. Der Weißwein Côteaux d’Aix Galinette ist der perfekte Begleiter zu den hier servierten Meeresfrüchten.

Möchten Sie einen kleinen Spaziergang machen?

Radio Grenouille bietet eine Reihe von Audio-Touren, um Marseille und seine tausend Gesichter zu entdecken.

Jour ouvrable ist ein Spazierweg im Stadtteil Belsunce, der an der rue Bernard du Bois beginnt und nur wenige Meter vom Staycity entfernt ist. Laden Sie einfach eine Sound-Datei herunter, setzen Sie Ihre Kopfhörer auf und schon kann es losgehen …

Vom Staycity aus können Sie bei schönem Wetter einen Spaziergang oder eine Fahrradtour (1 Stunde hin und zurück) in das Viertel Malmousque unternehmen, ein kleines authentisches Fischerdorf im Herzen der Stadt mit Blick auf die Inseln D’If und Friaul.

Sie kommen durch den alten Hafen mit seinen typischen südländischen Booten, vorbei an der Abtei Saint-Victor am Fuße der berühmten Notre-Dame de la Garde, die auch als die „Gute Mutter“ bekannt ist. Machen Sie einen kleinen Umweg über die 136 rue Sainte, wo Sie im Four des Navettes die besten Orangenblüten-Plätzchen probieren können.

Weiter geht es entlang des Strandes Les Catalans bis zum Vallon des Auffes. Wagen Sie sich nach Ihrer Ankunft in Malmousque auf die Felsen und genießen Sie einen Sonnenuntergang, der sich mit den schönsten Postkartenmotiven messen kann.

Suchen Sie kleine Geschenke für zu Hause?

Wenn Sie ein Liebhaber von Büchern und Nippes sind, gehen Sie auf dem Cours Julien spazieren, wo viele Antiquare und Second-Hand-Händler ihre Schätze auf der Straße ausstellen. Die Kinderbuchhandlung La Boîte à Histoires, 31 cours Julien, ist ebenfalls einen Besuch wert.

Sportler sollten sich auf der anderen Seite des alten Hafens im Quartier du Panier das Musée de la Boule an der place des 13 Cantons ansehen. Dies ist ein Museum über die Geschichte des Pétanque, des Nationalsports von Südfrankreich. In dem dazugehörigen Geschäft werden auch Boule-Kugeln verkauft.

„Heute Abend gehen wir aus!“

Das Badaboum Théâtre ist ein Theater speziell für Kinder. Hier gibt es Shows, Geschichten und einen Zirkus für Kinder, danach einen kleinen Imbiss mit einem Moderator, der eine Unterhaltung über das Erlebte einleitet.

In Marseille finden das ganze Jahr über verschiedenste Festivals statt. Für Musikliebhaber gibt es im März das Babel Med sowie im August das Mimi Festival auf der Insel Friaul, für Filmliebhaber gibt es im Juli das Dokumentarfilmfestival Le Fid, und Freunde des zeitgenössischen Tanzes können sich im Januar am Festival Parallèle erfreuen.

Weitere Informationen finden Sie in der Zeitschrift Ventilo, in der Sie auch viele weitere Tipps erhalten!

Außerdem können Sie sich über die Konzerte und außergewöhnlichen Workshops, die in Marseille stattfinden, im Vortex informieren – ein monatlicher Kulturkalender mit allen bedeutenden Veranstaltungen.

 

Die in Paris geborene Suzanne Moreau hatte schon immer den Wunsch, andere Regionen Frankreichs zu entdecken. Die Vielfalt und der Reichtum der Landschaften ihres Landes überraschen sie bis heute.  Sie studiert Bildende Kunst in Saint-Etienne, wo das Schreiben einen wichtigen Teil ihrer Arbeit ausmacht. Zusammen mit einem Freund hat sie auch einen Online-Radiosender in Marseille ins Leben gerufen, wodurch sie die Stadt immer besser kennenlernt. 

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