Was Ihnen die Einheimischen nicht über Paris verraten

Oh, der Charme von Paris

Kulturell, mythisch, romantisch, beliebt und trendig: Die Stadt der Lichter kann immer wieder neu entdeckt werden, ohne dass es je langweilig wird. Ob mit Familie, Freunden oder auf Geschäftsreise – hier finden Sie einige Tipps und Orte, um Ihren Aufenthalt in den Staycity Aparthotels Paris in vollem Umfang zu genießen.

Dank der Lage im Bezirk „Gare de l’Est“ und der guten Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel (Métro-Linien 2, 4, 5, 7 und Buslinien 31, 43, 44, 47, 56 und 65) können Sie alles in der „Stadt der 100 Dörfer“ jederzeit leicht erreichen.

Warum nicht mit der Erkundung der näheren Umgebung beginnen?

Gehen Sie beispielsweise in Richtung Osten zum „Quai de Valmy“ für einen Spaziergang entlang des „Canal Saint-Martin“ …

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad: erkunden Sie die Umgebung entlang der Wasserstraßen.

Mit dem Boot: wie wäre es mit einer kleinen Bootsfahrt auf den Kanälen? … Nehmen Sie den Bus oder die Métro zum „Museé d’Orsay“. Dieses Museum ist weltberühmt für seine wunderbare Sammlung an impressionistischen Werken. Es beherbergt fast ausschließlich Werke der abendländischen Kunst aus den Jahren 1848 bis 1914. Die Schönheit des Gebäudes ist überwältigend: ein Bahnhof mit dem Aussehen eines Palastes, der für die Weltausstellung von 1900 erbaut wurde. Von dort aus kann man mit dem Boot zum „Parc de la Villette“ zurückfahren und dabei die Bastille mit ihren Schleusen passieren. Ein Spaziergang in die Vergangenheit …

Mit Inlineskates: Viele Unternehmen bieten Inlineskate-Touren für jedes Niveau an, die durch die Straßen von Paris, oft sogar durch das Viertel führen. Eine wirklich besondere Art, die Stadt zu erleben. Weitere Informationen finden Sie auf www.coolriders.org.

Wie wäre es mit einem Kinobesuch? Gehen Sie nördlich am Kanal entlang, in Richtung MK2: die Auswahl ist riesig und bietet etwas für jeden. Nach der Vorführung könnten Sie auf der Terrasse am Ufer des „Bassin de la Villette“ einen Drink genießen.

Etwas weiter nördlich erwartet uns Le 104. Dieses Viertel widmet sich der Gestaltung, Produktion und Ausstellung von Kunstwerken (Performance, Fotografie und visuelle Kunst) in populärer, moderner und kollaborativer Form. Die vielen kreativen und coolen Workshops haben Angebote für Kinder und Familien. Das müssen Sie ausprobieren!

In Richtung Osten, nicht weit von den Staycity Aparthotels entfernt, können Sie im „Palais de la Découverte“ viele Geheimnisse der Wissenschaft entdecken. Tauchen Sie ein in die unendlich vielen Möglichkeiten der Bilder und genießen Sie außergewöhnliche Erlebnisse … jüngere wie ältere Familienmitglieder werden begeistert sein. Die Stadt der Kinder bietet zwei Ausstellungen zum Lernen durch Spielen: man kann ein Haus bauen und mit Wasserdüsen spielen. Selbst den Eltern wird es schwerfallen aufzuhören.

Sie hätten gerne einen Drink in einem warmen, angenehmen Café in der Nähe? Das „Chez Prune“, 36 rue Beaurepaire, ist allerseits beliebt! Für Liebhaber der exotischen Küche empfehle ich das „Le Cambodge“, rue Richerand. Es ist ein schönes Familienrestaurant (das Rindfleisch mit Zitronengras und die „Bobuns“ sind hervorragend) mit attraktiven Preisen. Gehen Sie einfach über die Brücke und seien Sie so früh wie möglich da, denn die Anzahl an Sitzplätzen ist begrenzt, und Reservierungen werden nicht angenommen. Sollten Sie zu spät kommen, nehmen Sie doch die „Rue Marie et Louise“ und gehen ins „Maria Luisa“: Hier gibt es köstliche Pizzen für die Kinder und exzellente neapolitanische Küche für die Erwachsenen. Die Top-Adresse für echtes (Bio-)Brot und die besten Croissants im ganzen Viertel: Du Pain et des Idées, 34 rue Yves Toudic. Sie kommen garantiert wieder.

In Richtung Norden

Wir nehmen den „Boulevard Magenta“ in Richtung Montmartre – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Metro.

Das Viertel ist als Heimstatt vieler Künstler bekannt (Toulouse-Lautrec, Picasso und Modigliani lebten hier), und man fühlt noch heute den frechen Geist der kleinen Pariser Gassenkinder aus einer längst vergessenen Zeit. Anstelle des überfüllten „Place du Tertre“, der zu einer echten Touristenfalle geworden ist, bevorzugen wir die nahegelegenen kleineren Straßen mit ihrem reizenden Charme. Wir eilen zum „Musée de Montmartre“, um uns die Werke der Künstler des Montmartre in einem der ältesten Häuser des Arrondissements anzuschauen. Die Ausstellung zeigt Gemälde und Zeichnungen. Außerdem besuchen wir die Künstlerstudios, um in die Vergangenheit einzutauchen. In den „Jardins Renoir“ machen wir eine Verschnaufpause und bewundern die Ausblicke auf die Weingärten der Region.

Wo bekommen wir jetzt einen Drink? Montmartre ist Anziehungspunkt für viele Touristen und es ist schwierig geworden, dort ein ruhiges Café oder Restaurant mit traditionellen Gerichten guter Qualität zu finden … Am besten lassen Sie Montmartre hinter sich und gehen in östlicher Richtung zum „Chateau Rouge“. Wir kommen an der „Sacré-Cœur“ vorbei, der wir gleich einen Besuch abstatten können. Von der Kirche aus gehen wir die Stufen hinunter zum „L’Eté en Pente Douce“, das sich Ecke Rue Muller und Rue Paul Albert befindet. Auf dem ruhigen und von Bäumen geschützten Platz kann man noch die Atmosphäre und den Komfort des Montmartre vergangener Zeiten spüren. Hier können wir typisch französische Speisen (z. B. den traditionellen „Pot-au-feu“ auf gute alte Art oder die „Blanquette de Veau“), aber auch köstliche vegetarische Gerichte genießen.

Für Liebhaber der orientalischen Küche empfehlen wir das „P’tit Bleu“, das sich nur wenige Meter entfernt in der Rue Muller befindet. In diesem Familienrestaurant, das leicht zu übersehen ist, werden Sie von Tahar begrüßt. Auf der Speisekarte: Tajines, Couscous, Gegrilltes – reichlich, köstlich und erschwinglich für jedes Budget. Auch hier ist die Anzahl der Sitzplätze begrenzt, daher kommt man am besten gleich zur Öffnungszeit …

Liebhaber von trendigen Cafés und Einkaufsmöglichkeiten sollten zur Rue des Abbesses gehen, wo sie all die Schätze, die Paris zu bieten hat, finden.

Und über die Grenzen des Viertels Nord-Est hinaus? Von hier aus kann man zu jedem Ort in der Stadt gelangen.

Es gibt jede Menge Fortbewegungsmöglichkeiten:

Zu Fuß: In Paris gibt es praktisch an jeder Straßenecke ein Gemälde. Also gute Laufschuhe nicht vergessen! Die meisten der versteckten Schätze von Paris findet man, wenn man sich verlaufen hat.

Mit dem Fahrrad: Wie die Pariser nehmen wir eine „Velib“-Karte (www.velib.paris/), mit der wir ein Fahrrad überall mit hinnehmen und uns frei bewegen können.

Mit Bus oder Métro: Die Stadt ist gut verbunden und die nächste Haltestelle niemals weit entfernt … Halten Sie immer einen Métro-, Bus- und RER-Plan bereit! www.ratp.fr

Mit dem Boot: les Batobus ermöglichen uns Bootsfahrten auf der Seine. Zwischen dem XVe Arrondissement und dem „Jardin des Plantes“ bietet das Unternehmen neun Haltestellen. Das Konzept dahinter? Wir steigen aus, wann wir wollen, und nehmen uns Zeit für den Besuch eines Museums, Arrondissements oder einer Sehenswürdigkeit (Eiffelturm, Louvre, Notre-Dame de Paris oder Saint-Germain-des-Prés…), steigen dann wieder in das Boot und fahren bis zur nächsten Haltestelle.

Die Museen:

Für die meisten Museen kann man online Tickets buchen, auch verschiedene Websites bieten Tickets an, um Warteschlangen zu vermeiden. In der Regel ist die Besuchszeit mit dem geringsten Andrang morgens oder während der Mittagszeit.

Die besten Attraktionen für Kinder:

Das „Muséum national d’Histoire naturelle“ und der „Jardin des Plantes“ befriedigen die Neugierde aller kleinen Naturliebhaber; die paläontologische Galerie ist den Dinosauriern und der Evolution gewidmet und auch die tropischen Gewächshäuser lohnen sich. Nach dem Besuch kann man im Garten einen Snack genießen und die Beine ausstrecken …

„Musée des Arts et Métiers“: Die Schätze dieses Museums erzählen viele Geschichten aus dem 16. Jahrhundert. Man kann unter anderem den Automaten „La Joueuse de tympanon“ (Zimbalspielerin) aus dem Jahr 1784, das unverkennbare Foucaultsche Pendel von 1851 und ein Flugzeug von 1697 sehen. Und wir beenden den Rundgang … in der Métro-Station „Arts et Métiers“, die von Jules Vernes’ Werk „Nautilus“ inspiriert ist. Nehmen Sie an der geführten Tour teil … die Kinder werden begeistert sein. Danach spazieren wir durch das Viertel „Marais“ und bewundern die Häuserfassaden aus der Renaissance und die Schaufenster der Geschäfte.

„L’Aquarium tropical du Palais de la Porte Dorée“: Der “Palais de la Porte Dorée“ ist ein als historisch eingestuftes Gebäude im Art-Déco-Stil. Es wurde für die internationale Kolonialausstellung von 1931 errichtet und beherbergt seitdem ein tropisches Aquarium. Das Aquarium ist Heimstatt für 5 000 Tiere, die mehr als 300 Arten repräsentieren, und umfasst ebenfalls ein Krokodilgehege. Seit Anfang 2014 wurden dort zwei Albinoalligatoren, eine äußerst seltene Tierart, willkommen geheißen.

Und das war’s! … In der nächsten Folge geht es weiter!

Hortense Desprez wurde in Paris geboren und lebte lange Zeit dort, bevor sie andere Regionen ihres Landes für sich entdeckte. Aufgrund ihres Interesses am Reisen lebte sie einige Jahre mit ihrer Familie in Belgien und danach in Andalusien. Seit kurzem ist sie in der Normandie ansässig, wo sie Antiquitäten für Spezialveranstaltungen sammelt. 

Auf ihren häufigen Reisen zur Jagd nach Antiquitäten entdeckt sie regelmäßig neue Orte, die sie gern mit anderen teilt.

Melden Sie sich an, um unsere besten Angebote zu erhalten